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Akuelles zum Film __________________________________________________________

Wie sind wir auf die Idee gekommen diesen Film zum machen?

Unser Anliegen ist es durch dieses Schulprojekt mit den Jugendlichen eine
Diskussion über diese Themen anzuregen und in der Gemeinschaft durch die
aktive Zusammenarbeit innerhalb des Projektes Toleranz und interkulturelles
Interesse zu wecken. Darüber hinaus erhoffen wir uns, dass wir mit der
Ausstrahlung des Films sowohl intern als auch öffentlich zur
weiterführenden diesbezüglichen Diskussion anregen können.
Denn uns ist es wichtig, auf die Relevanz dieser Themen, innerhalb eines
breiteren Publikums aufmerksam zu machen. Als Film von Jugendlichen
erhoffen wir uns dabei insbesondere Jugendlichen ansprechen zu können.

Bei weiter Fragen zum Film schreiben Sie Bitte eine E-Mail an uns.

 

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Der Film Andi  tage wie dieser ist eine Koproduktion  von Likura Entertainment Network und IEGSFilm (Ida ehre Gesamtschule Filmwerkstatt) und dem  Filmwerkstatt Profil 2005-2007
Was ist eine Profilklassse?

 
Profilklassen gibt es an der Ida-Ehre-Gesamtschule seit 2003. Sie werden für zwei Schuljahre in den Klassen 9/10 eingerichtet. Dabei werden aus sechs 8. Klassen acht 9. Klassen mit einer Orientierungsfrequenz von 20 SchülerInnen gebildet. Die SchülerInnen können ihr zukünftiges Profilfach je nach Interesse weitergehend selbst wählen. Die Arbeit in den Profilen umfasst in der Regel sechs Stunden, die an einem Schultag liegen. In diesem langen Zeitblock ist es möglichen praxisorientierte und fächerübergreifende Projekte im einer Maße zu realisieren, wie es im Regelunterricht nicht möglich ist. Für viele SchülerInnen sind diese Stunden ein ‚Freiraum’, in dem sie ihre bisher vor dem Schulalltag verborgenen Qualitäten einbringen können. Die kontinuierliche Präsentation ihrer Ergebnisse beschert ihnen oft eine nachhaltige Wertschätzung. Dies führt zu einer höheren Motivation und stärkerer sozialer Stabilität, da wieder mehr Zeit im Klassenverband verbracht wird. Insgesamt haben wir die Erfahrung gemacht, dass unsere Profilkassen sich äußerst bereichernd auf das Schulleben auswirken.

Neben dem Profil ‚Filmwerkstatt’, in dessen Rahmen ‚Andi’ produziert wird, finden sich an der Ida-Ehre-Schule Literatur-, Kunst-, Manufaktur-, Sculinaria-, Musik-, Theater-, und Sportprofile. So finden sich jedes Jahr andere SchülerInnen mit anderen LehrerInnen zu neuen Konzepten und Ideen zusammen. In der ‚Filmwerkstatt’ lernen die SchülerInnen „schneiden“, „drehen“, „vertonen“ und „tricksen“ – all dies mit modernsten und professionellen Computerprogrammen. Das Arbeiten im Team wird ihnen jedoch noch mit klassischen pädagogischen Methoden nahegebracht. Mit ‚Andi’ wird erstmalig ein sehr umfangreiches Projekt produziert. Dies wäre jedoch ohne die engagierte fachliche Unterstützung von außen nicht möglich. Ähnliches gilt auch für andere Profile, dafür sei an dieser Stelle herzlich gedankt.

www.ida-ehre-gesamtschule.de

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Die Metal Band RED INK unterstützt den Film mit  ihrer Musik

Wir unterstützen den Film, weil wir die geplante Aktion, also die Sache
an Schulen zu zeigen oder zu verteilen, sehr befürworten. Der Film bzw.
das Comic zeigt, dass es auch "anders" gehen kann, man sich also mit
den Neo-Nazis auseinandersetzen kann bzw. muss. Mit ganz lockeren,
logischen Argumenten, Freundschaft und Zusammenhalt kann man ihre
falsche Weltanschauung, Vorurteile und Feindschaften gegenüber anderen
Rassen (wem auch immer) etc. ganz leicht entkräften. Insofern erklärten
wir uns sehr gerne bereit, dieses Projekt mit unserer
Musik zu unterstützen. Gibt es genügend Aufklärung zu diesem Thema, wird
den Rechten immer mehr der Wind aus den Segeln genommen.

www.redink.info

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Nils Annen, Bundestagsabgeordneter

Warum  unterstützen Sie dieses Film-Projekt?
Was ist Ihnen am Thema des Films wichti
g?

Schon Andi – der Comic gegen Rechts ist eine tolle Sache!  Der Comic erzählt sehr anschaulich von Erfahrungen, die junge Leute im Alltag  mit Rechtsextremismus machen und zeigt, wie menschenverachtend und demokratiefeindlich rechtsextremes Handeln ist.
Es ist wichtig, dass man zeigt, dass wir Fremdenfeindlichkeit, Intoleranz und antidemokratische Vorstellungen nicht akzeptieren können. Rechtsextreme und die NPD stehen ja genau für diese Haltungen. Andi – der Comic gegen Rechts steht dagegen für das alltägliche Miteinander und den Einsatz gegen Intoleranz. Der Comic zeigt, dass es richtig ist, wenn man Menschen hilft, die auf der Straße von Rechtsextremen beleidigt und angegriffen werden. Zivilcourage ist manchmal so einfach – Andi z. B. springt  in einer Szene des Comics seiner Klassenkameradin Ayshe zur Seite, als sie aufgrund ihres Aussehens beleidigt und attackiert wird.

Der Comic ist auch deswegen so gut, weil er nicht nur die alltäglichen Erscheinungen des Rassismus und des Rechtsextremismus darstellt, sondern hilfreiche Informationen über Hintergründe und Symbole des Rechtsextremismus bietet. Der Comic steht für Weltoffenheit und Toleranz. Für Rassismus, Antisemitismus und Hetze darf es einfach in unserer Gesellschaft keinen Platz geben.
Die Idee,  für die Aufklärungsarbeit über Rechtsextremismus einen Comic zu nutzen, finde ich auch deshalb gut, weil der Comic viel dichter an der Alltagswelt der Jugendlichen dran ist als z. B. Informationsbroschüren. Deshalb ist auch die Idee, einen Film aus dem Comic zu machen, hervorragend. Das Medium Film ist eine weitere, gute Form, das Thema anderen Schulen und in der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Im Filmteam setzen sich die Jugendlichen der Ida-Ehre-Gesamtschule außerdem ganz aktiv und eigenständig mit dem Thema auseinander. Aus diesem Interesse kann ja auch späteres Engagement gegen Rechts erwachsen.

 

Was ist das Besondere an Demokratie und was bedeutet Demokratie für Sie?

Demokratie bedeutet, dass die Grundprinzipien unserer Gesellschaft für alle Menschen gelten.  Meinungsfreiheit ist dabei ebenso wichtig wie die Menschenwürde und die Menschenrechte. Diese Grundprinzipien gilt es zu wahren.
In Art. 3 des Grundgesetzes heißt es ausdrücklich: „Niemand darf wegen seines Geschlechts, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden“.  Dieses Grundprinzip ist entscheidend dafür, dass wir alle friedlich und respektvoll miteinander leben.
Denn:  Aus der Geschichte lernen – das ist für mich keine leere Floskel aus dem Geschichtsunterricht, sondern Auftrag zum Handeln. Das Engagement gegen jede Form des Rechtsextremismus, Faschismus und Rassismus trägt nicht nur dazu bei, dass wir verhindern, dass die Dinge, die vor gut 60 Jahren in Deutschland geschehen sind – die Diskriminierung von verschiedenen Gruppen in der Bevölkerung und der industrielle Massenmord an den Juden – , wiederkehren.
Das Engagement gegen Neonazismus, Antisemitismus, Rassismus, Sexismus und Gewalt ist auch die Aufgabe eines Jeden, um das Miteinander mit allen Menschen in unserer Gesellschaft zu verbessern!
Für Demokratie eintreten heißt: Eintreten für den guten und respektvollen Umgang mit unseren Freunden, Kollegen und Nachbarn. Dafür ist es doch wert, sich zu engagieren, oder?

www.nielsannen.de

unter dem Menüpunkt Multimedia findet  ihr auch noch ein Interview mit Nils Annen

 

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